Eine Kupplung verbindet zwei Wellen drehmomentfest und gleicht gleichzeitig die unvermeidlichen Toleranzen der Maschine aus: radialen Versatz, axiale Verschiebung und Winkelversatz. Wer bei der Auswahl nur das Nenndrehmoment betrachtet, unterschätzt die Anforderungen an Ausgleichsfähigkeit und Betriebsdauer. Genau hier setzt der korronierte Zahnkranz der GICL-Baureihe an.
Die Außenzähne sind als Kugelkalotte (korroniert) geformt. Dadurch entsteht auch bei Winkelversatz ein flächiger Zahneingriff statt einer Punktberührung: die Flächenpressung sinkt, der Verschleiß nimmt ab und die Lebensdauer steigt. Der breite Innenzahnkranz erlaubt zusätzlich einen großen axiale — zwischen den beiden Nabenhälften wird kein Ausgleichselement benötigt.
Auswahlkriterien
- Nenndrehmoment Tn mit Sicherheitsfaktor 1,5–2,0 gegenüber dem Anlaufmoment
- Vorhandener radialer, axialer und winkulärer Versatz der Wellen
- Drehzahlgrenze der Baureihe beachten — ab ≈ 3.000 min⁻¹ lohnt sich eine schwingungsdämpfende Ausführung
- Baulich begrenzter Raum mit kleinem Außendurchmesser bei hohem Drehmoment (z. B. GIICL)
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